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Das Innovationsnetzwerk PPA nimmt seine Arbeit auf

Teilnehmer der Auftaktveranstaltung am Laser-Laboratorium Göttingen e. V. / © innos-sperlich GmbH

 

 

 

 

Am 28. Januar 2014 haben sich in Göttingen die Partner des Netzwerkes für Produkt- und Prozesssicherheit mittels spektroskopischer Analytik (PPA) zu Ihrem Kick-off-Meeting zusammengefunden. Diese Auftaktveranstaltung ist das Startsignal für Entwicklungsarbeiten, die das Laser-Laboratorium Göttingen e. V. (LLG) in Zusammenarbeit mit der innos-Sperlich GmbH initiiert hat. Dem Antrag auf finanzielle Förderung dieser anspruchsvollen Arbeiten wurde im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entsprochen – und zwar durch die Förderung eines Netzwerkes, in das neben dem LLG die Airsense Analytics GmbH, die Fassisi Gesellschaft für Veterinärdiagnostik und Umweltanalysen mbH, die IBA GmbH, die Microliquids GmbH, die Micromata GmbH, die MIOPAS GmbH, die miprolab GmbH und die Polytec GmbH eingebunden sind.

Ziel dieser interdisziplinären Kooperation von Partnern aus Forschung und Wirtschaft ist die Entwicklung hochsensitiver und kompakter Analysegeräte.

Dabei sollen die Techniken für
- Infrarot und Raman spektroskopische Analysen
- Fluoreszenz-Spektroskopie
- Absorptionsspektroskopie
- photoakustische Spektroskopie
unter der Prämisse des modularen und damit kostengünstigen Aufbaus entwickelt werden. Das Vorhaben geht so über die technische Entwicklung einzelner Bausteine weit hinaus und soll die Geräte schließlich bis zur Marktreife bringen. Dabei stehen die Anwendungsfelder Gassensorik, Gefahrstoffdetektion und Life Science im Fokus.

Mit seiner bundesweit ausgewiesenen Expertise insbesondere in den Bereichen „optische Nanoskopie“, „extrem kurze Wellenlängen“, „Ultrakurzpulslaser“ sowie „photonische Sensorik inkl. Spurenanalytik und Mikromaterialbearbeitung“ schafft das LLG in Zusammenarbeit mit renommierten Software- und Geräteherstellern die Basis für die Entwicklung hochinnovativer Spektrometer. Dr. Alexander Egner (Direktor des LLG) erwartet, dass weitere Forschungseinrichtungen mit komplementären Kompetenzen zum LLG eingebunden werden können, um die Technologiebasis des Netzwerks zu erweitern. Egner hob hervor, dass die jetzt bereits beteiligten zwar die operative Basis des Vorhabens stellen, dass jedoch weitere Kompetenzen hocherwünscht sind und in das Netzwerk aufgenommen werden können.
Sowohl das LLG wie auch die innos-Sperlich GmbH als strategische Partner gehen davon aus, dass durch die enge Zusammenarbeit der Beteiligten und die Streuung der Arbeitsergebnisse während der Entwicklungsphase unerwünschte Parallelentwicklungen vermieden und Entwicklungskosten optimiert werden können. Der intensive Austausch mit den Technikern und Wissenschaftlern aus der Grundlagenforschung verspricht eine rasche Integration hochinnovativer Technologien in das Produktportfolio der Unternehmen und wird deren Marktposition stärken.

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